Baumpfanzaktion Karten-mal-anders 2013

Sponsor des Nationalpark Harz

Der sinnvolle Umgang mit Energie und Rohstoffen ist uns sehr wichtig. Im Bereich Papier achten wir darauf, dass unsere Materialien alle aus FSC-zertifizierten und somit verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen. Das FSC-System (Forest Stewardship Council System) ist von führenden Umweltorganisationen anerkannt. Das ging uns aber nicht weit genug und wir wollten einen aktiven Beitrag für die Sicherung unserer Wälder für die Zukunft leisten. Hierbei war uns die Regionalität sehr wichtig.

Seit 2013 sind wir Sponsor des Nationalparks Harz. Der Harz bestand früher zu großen Teilen aus Laubwald. Sehr viel Holz wurde in den vergangenen Jahrhunderten durch die intensive und industrielle Nutzung im Harzer Bergbau benötigt. Der langsam wachsende Laubbaum wurde durch schnell wachsende Fichten verdrängt. Heutzutage kennen viele den Harz nur noch als Fichtenwald. Leider bedeutet diese Monokultur auch erhebliche Nachteile. Der Nationalpark Harz hat sich zur Aufgabe gemacht, einen ökologischen Umbau instabiler Fichtenwälder hin zu natürlichen Mischwäldern zu fördern.  Unsere Förderung ist hierbei ein aktiver Beitrag, um den Nationalpark Harz auch fit für die nächsten Generationen zu machen.
2012 haben wir zusammen mit dem zuständigen Forstamt vom Bruchberg (zwischen Altenau und Torfhaus) einen Arbeitseinsatz geplant. An einem verschneiten Wochenende haben wir als Team ca. 700 gesponserte Laufbäume pflanzen können.

Baumplanzaktion 2013

Impressionen von der Pflanzaktion 2013

Mehr produzierte Karten = Mehr Bäume

Mit den Verantwortlichen des Nationalpark  ist abgesprochen, dass wir für jedes abgeschlossene Geschäftsjahr wieder neue Bäume sponsern.  Hierbei richtet sich unser Sponsoring nach der Anzahl der produzierten Karten. Der Nationalpark Harz kann selber entscheiden, welche Art Bäume dafür gekauft und gepflanzt werden.

Unser erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 hat nun dazu geführt, dass wir dem Nationalpark 2843 Rotbuchen (Fagus sylvatica) zur Aufforstung zur Verfügung stellen konnten. Die Rotbuche ist ein heimischer Laubbaum, der ohne den Einfluss des Menschen heutzutage einen  großen  Anteil der Wälder ausmachen würde. Deshalb, und weil sie mit ihren Wurzeln und ihrem Laub den Boden auflockert und verbessert, wird sie auch „die Mutter des Waldes“ bezeichnet.  Für die naturnahe Forstwirtschaft ist die Buche eine wichtige Baumart. Bei gezielter Pflege und in Mischung mit anderen Baumarten sind besonders vielfältige und vielschichtige Bestände möglich. Auf gut wasser- und nährstoffversorgten Standorten werden Buchen nahezu  50 m hoch und erreichen ein Alter von etwa  300 Jahren. Das ist ein aktiver Beitrag für die Erhaltung der Wälder und schützt unseren Lebensraum.